Willkommen in der Zukunft der Biowissenschaften

Ralph Eichler war in seiner Funktion als ETH-Präsident der erste Vorsitzende des Aufsichtsrats von SystemsX.ch: «Heute sind Durchbrüche in der biologischen Forschung vermehrt durch die Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen möglich.»


Die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts war die grosse Zeit der Molekularbiologie. Durch den Einbezug der Chemie und Physik kamen die Forschenden den Atomen des Lebens auf die Spur. Man untersuchte einzelne Gene oder Proteine und versuchte ihre Bedeutung zu verstehen. 

Zur Jahrtausendwende kam es schliesslich zu einem Paradigmenwechsel. Nicht das Einzelne, sondern das Ganze stand fortan im Zentrum des Interesses der Forschenden. Das war der Beginn der Systembiologie. 

Diese Art der Forschung setzt die enge Zusammenarbeit von Experten verschiedener Disziplinen voraus, wie etwa der Biologie, Physik, Chemie, Mathematik, Medizin sowie der Computer- und Ingenieurwissenschaften. «Aus dieser Zusammenarbeit entstehen neue Ansätze für Therapien bei schweren Erkrankungen und Altersgebrechen, aber auch neue Ingenieurlösungen, die in unserem Alltag praktische Anwendung finden», ist der ehemalige ETH-Präsident, Ralph Eichler überzeugt.

Kontakt: Ralph Eichler, ralph.eichler(at)ethz.ch, +41 56 441 99 34

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